Nordseeinsel sylt

Urlaub im eigenen Land


 

 

 

 

 

JA zum Glück zu sagen bedeutet auch, sich ab und zu etwas MEER zu gönnen.

 

 

Küstenglück

Die Corona-Situation geht auch an uns nicht spurlos vorbei, hat unserer Reiselust erstmal einen dicken Dämpfer verpasst. Zwei endlos lange Jahre "Ohne", das reicht jetzt aber. 

Fliegen wollen wir zwar noch immer nicht, zu lästig sind uns Einschränkungen und Maskenpflicht, zumindest über viele Stunden auf dem Flugplatz, im Flieger und Bus. Also - eine Alternative muss her. Wir haben sie gefunden, auf

 

SYLT

 

Das Meer schenkt uns die Gelassenheit, den Rest des Jahres unbeschadet zu                                   überstehen.

Es gibt nichts Schöneres als die Art und Weise, wie der Ozean sich weigert, mit dem Küssen der Küste aufzuhören, egal wie oft er weggeschickt wurde. Sarah Kay

 

Sylt, das ist dieser einzigartige Geruch von Dünen, Watt und Salz. Es liegt in der Luft, man saugt es ein mit jedem Atemzug und kommt kaum wieder davon los...

Wir haben die Insel mit unseren Fahrrädern erkundet und es keine Sekunde bereut. Wind und Wellen sind bei Weitem nicht die einzigen Schönheiten, es gibt herrliche Heidelandschaften, eingebettet in die Dünen. Leuchttürme, postkartenreif in die Gegend getupft, viele Kilometer feinster Sandstrand, hohe Steilküsten verzaubern Auge und Gemüt. 

 

 

Mitunter ließen wir unsere Fahrräder stehen und wagten uns hinaus aufs Meer. 

Zu den Seehundbänken wollen wir und den Fischern über die Schulter gucken... 

 

Wenn das Meer einen einmal in seinen Bann gezogen hat, hält es einen für immer in seinem Netz der Wunder. Jacques Yves Cousteau

 

Zweimal am Tag zieht sich bei Ebbe das Meer zurück. Dann kann man den Meeresboden betreten - ganz ohne Taucherausrüstung. Das mussten wir dann natürlich schamlos ausnutzen...

Mehr als 10.000 Tier- und Pflanzenarten sind im Watt daheim, darunter Fische, Schalentiere und Vögel. Einige davon

durften wir bei einer geführten Wanderung kennenlernen.

 

 

Deutschlands einzige Hochseeinsel, Helgoland, war uns auch einen Ausflug wert.

Kaum eine Insel hat eine so bewegte Geschichte, Piraten, Dänen, Briten, Deutsche, alle wollten Helgoland. Mal ging es um die günstige Lage als Schmugglernest, mal um den Militärstützpunkt, mal um die Schönheit der Insel. 

Die Lange Anna, ein 47 Meter hoher Brandungspfeiler aus rotem Buntsandstein im Nordwesten, auf dem die zahlreichen Seevögel brüten, die farbenfroh gestrichenen Hummerbuden, all das zieht uns in seinen Bann.

Wir genießen die Insel mit allen Sinnen...

 

Die Freiheit ist wie das Meer: die einzelnen Wogen vermögen nicht viel, aber die Kraft der Brandung ist unwiderstehlich. Václav Havel

 

List und Ellenbogen, nördlicher geht es nicht in Deutschland. 

Geschäftig geht es am kleinen Lister Hafen zu, hier sehen wir bunte Häuschen, die an Skandinavien erinnern, wir finden Gosch und gönnen uns eine kleine Fischmahlzeit, bummeln durch die "Alte Tonnenhalle" auf der Jagd nach Souveniers. Im Hafenbecken schaukeln Ausflugsschiffe, die Fähre zu dänischen Nachbarinsel Rømø legt grade ab.

Auch uns zieht es weiter, hinein ins Naturschutzgebiet Ellenbogen. Einsame Strände, herrliche Dünen, von denen einige sogar noch wandern, die beiden rot-weißen Leuchttürme List West und Ost, einfach traumhaft...

 

Wenn das Meer einen einmal in seinen Bann gezogen hat, hält es einen für immer in seinem Netz der Wunder. Jacques Yves Cousteau

 

Nun ist er schon wieder gekommen, unser letzter Tag... 

Der Abschied fällt schwer, auch wenn wir uns wie immer auch auf Daheim freuen. Es muss ja kein Lebwohl sein, nur eine Trennung auf Zeit.

Wir kommen wieder...

 

So sehr du dich auch bemühst, so viele Orte du auch bereist und so viele Wellen du auch unter deinen Fersen spüren darfst, es wird unweigerlich den Wunsch nach mehr verstärken. Bethany Hamilton