Du merkst, dass du beim Reisen zu schnell unterwegs bist,

wenn du in der Mitte der Straße fährst,

weil du nicht mehr weißt,

ob hier Links- oder Rechtsverkehr herrscht.

 


 

Dritte Woche, fünfzehnter Tag

 

Mit einem Bummelzug nach Varanasi, das ist unser heutiges Programm.

Wir ärgern uns etwas, dass unsere Kartenreservierung ab Satna gilt, obwohl direkt am Ort hier ein Zug mit unserem Ziel abfährt.

Aber es hilft nichts, wir werden um 3 Uhr früh geweckt, um rechtzeitig in Satna zu sein, die Strecke ist für ihre Unwegsamkeit bekannt. Unser Zug soll planmäßig um acht Uhr abfahren, hat aber eine halbe Stunde Verspätung. So haben wir noch etwas Muße, unsere Knochen zu sortieren und uns kurz zu strecken nach der holprigen Fahrt.

Auf dem Bahnhof erschlagen uns Gerüche aller Art, das Gedränge auf dem Bahnsteig und noch mehr beim späteren Einsteigen bringt uns an unsere Grenzen. Nur mit Mühe finden wir unsere Plätze und verstauen unser Gepäck unter und über uns. Dieses enge, für unsere Begriffe verschmutzte Abteil wird für die nächsten neun bis zehn Stunden unser Zuhause sein…

Wir wissen schon jetzt, dieser Tag wird kein erholsamer.

Zum Sitzen haben wir schmale Bänke, aus den Fenstern sehen wir kaum etwas, so dreckig sind sie. Es ist stickig, wir gieren nach frischer Luft. Diese holen wir uns portionsweise an der offenen Tür am Ende des Waggons.

Nach gut neun endlos scheinenden Stunden erreichen wir Varanasi, sammeln unsere Taschen zusammen und quetschen uns durch den schmalen Gang zum Ausstieg.

Ohne weitere Probleme werden wir zu unserem Hotel gebracht und checken ein. Nach einem guten Abendessen, welches uns wenigstens halbwegs mit diesem Tag Frieden schließen lässt, fallen wir erschöpft in die Betten.

 

Sechzehnter Tag

 

Früh um Fünfe werden wir schon wieder geweckt, wir planen eine Bootsfahrt auf dem Ganges, um den Sonnenaufgang und das Erwachen dieser Stadt, die als älteste der Welt gilt und eins der sieben Heiligtümer des Hinduismus, vom Wasser aus zu erleben. 

Bereits jetzt, so früh am Morgen herrscht reges Treiben. Wir finden ein Boot und lassen uns hinausrudern auf dem heiligen Fluss...

 

 

Wir legen an, verlassen unser Boot und laufen durch die engen Gassen um einen Blick auf den "Vishwanath"-oder auch "goldenen Tempel" zu erhaschen, allerdings sehen wir davon nur die Spitze, näher lassen die Wachleute uns als Ausländer nicht heran an das Heiligtum. Um überhaupt soweit zu kommen mussten wir all unsere Besitztümer einige Gassen vor dem Tempel abgeben, die Sicherheitsvorkehrungen sind äußerst streng.

 

 

Jetzt packt uns aber doch der Hunger, wir kehren zum Hotel zurück und genehmigen uns ein üppiges spätes Frühstück. So gestärkt und ausgeruht sind wir zu neuen Taten bereit, wir mieten uns ein Tuk-Tuk und lassen uns wieder hinunter zum Ganges bringen, soviel gilt es dort noch zu entdecken...

Nun haben wir Zeit, wenigstens einige der alten Gassen dieser 4-Millionen-Stadt auf eigene Faust zu erforschen. Das bunte Treiben reißt uns mit, es summt und brummt überall um uns. Der Lärm der Glocken aus den Tempeln, das unvermeidlicher Hupen, Muhen und Schreien der Verkehrsteilnehmer, das Stimmengewirr, der Singsang der Mönche nimmt uns ganz und gar gefangen. 

Wir entdecken kleine Tempel, wandern herum bis unsere Füße schmerzen. Am Ufer werden wir Zeugen auch von alltäglichem: Menschen baden, waschen ihre Kleidung, Bett und Tischwäsche... Es mutet uns seltsam an, wissen und sehen wir doch die starke Verschmutzung des Wassers, welches die Asche der unzähligen Toten aufnimmt und nicht zuletzt auch unverbrannte Leichen. Kinder, schwangere Frauen und Mönche, auch Kühe und Ochsen werden nicht eingeäschert, sondern im Fluss versenkt... 

 

 

Das höchste Ziel im Leben eines Hindu  ist einst in Varanasi zu sterben und im Ganges beigesetzt zu werden. Schon Monate oder auch Jahre vor ihrem Tod pilgern sie hierher, waschen sich im Ganges von ihren Sünden rein. Vielerlei heilige Männer und religiöse Rituale bestimmen das Straßenbild.

Die vielen Scheiterhaufen am Ufer  zeugen vom Tod, der hier allgegenwärtig ist und dem man sich kaum verschließen kann. Der beißende Rauch der Verbrennungsstätten zieht über den Fluss, hüllt alles, auch uns ein.

 

 

Endlich spuckt uns das Viertel wieder aus und wir treten die halsbrecherische Rückfahrt durch den um uns tosenden Verkehr zu unserer Unterkunft an, denn gegen vier Uhr sind wir mit dem Rest unserer Gruppe verabredet. Gemeinsam wollen wir die Abendzeremonie am Ganges erleben. Mit Fahrradrikschas, durch Varanasi -ein Erlebnis ohnegleichen! War der Verkehr heute Mittag schon unfassbar dicht, gegen den jetzigen mörderischen Zustand war das nur ein harmloses Vorgeplänkel. Wir können nur atemlos staunen, zum Einen über die Fantasie und Geschicklichkeit unserer Fahrer, zum Anderen weil uns durch die abgasgeschwängerte Luft selbige tatsächlich auszugehen droht...

Runde zwei Stunden brauchen wir bis zu den Ghats, wir schieben uns durch die Menge und klettern in eins der unzähligen Boote. Ein kleines Stück vom Ufer entfernt haben wir einen guten Blick auf das Geschehen, können die Rituale gut verfolgen.

Später lassen wir uns zu den Verbrennungsstellen "Harishchandra"-und "Manikarnika Ghat" rudern, wo etliche Bestattungsfeuer brennen. All das nimmt uns ein weiteres Mal gefangen. Unsere geplanten Tempelbesuche allerdings verschieben wir kurzerhand auf morgen, wir sind hungrig, müde und voll von neuen Eindrücken.

 

Siebzehnter Tag

 

Um uns eine Pause zu gönnen nach diesem aufreibenden und tollen Tag vollgestopft mit Eindrücken aller Art in Varanasi, haben wir für heute einen Ausflug nach Sarnath eingeplant.

Der gepflegte Sarnath-Komplex ist Buddhisten aus aller Welt heilig, hier im Gazellenhain unter einem Banyan-Baum hielt Buddha der Überlieferung nach seine erste Predigt, hat der Buddhismus seine Wurzeln. Viele Jahrhunderte lang war dieser Ort ein Zentrum buddhistischer Kunst und Lehre.

Wir besuchen den  großen Tempel "Mulanga Dhakuṭi Vihar" drehen andächtig die Gebetsmühlen, rasten unter dem Banyan-Baum, genießen die ruhige, fast schon spirituelle Atmosphäre.

 

 

 

Wir schlendern weiter über den Sarnath-Komplex, schauen uns die Ruinen der alten Universität an, viel ist allerdings nicht erhalten. Lediglich die Grundmauern sind erkennbar. Nur zwei Stupas haben die Jahr­hunderte über­dauert, zum einen die "Dhamarajika Stupa", von der aber nur Reste vorhanden sind und die "Dharmeka Stupa".

 

 

Gegen Mittag kämpfen wir uns wieder durch den mörderischen Verkehr zurück zu unserem Hotel in Varasani um auszuchecken.

Da wir noch etwas Zeit haben, bevor wir nachmittags zum Flughafen gebracht werden, wollen wir uns doch noch die beiden Tempel anschauen, die wir gestern wegen des mörderischen Verkehrs nicht mehr geschafft haben. Diesmal haben wir Autos für die Fahrt gemietet, in der Hoffnung, besser voranzukommen als mit dem Bus. Es klappt leidlich, wir brauchen zwar auch einige Zeit, und wieder sind wir voller Bewunderung für die Fahrkünste der Leute hier. Die Fahrer müssen rundherum Augen haben, in die kleinste sich auftuende Lücke stößt ein Mopedfahrer mit vier Beifahrern, Rikschas und Tuk-Tuks kommen auf Millimeter an die Autos heran, dazwischen trotten Kühe mit seliger Gelassenheit, und von den Menschen, die in diesem Gewühl zur anderen Straßenseite streben, ganz zu schweigen.

 

 

Wir erreichen den "Mother India-Tempel" wider Erwarten unbeschadet und treten ein. Im Inneren erwartet uns eine in Stein gehauene Landkarte des Subkontinents mitsamt des Himalaya. Sogar den Mount Everest können wir gut erkennen.

Der kleine Shiva-Tempel, den wir uns abschließend noch anschauen, bildet durch seine Farbigkeit einen scharfen Kontrast zum eben Gesehenen. Hier dürfen wir aber wie schon gewohnt nicht fotografieren, lediglich von außen stehlen wir uns eine Aufnahme. Diese Eindrücke nehmen wir im Geiste mit...

 

Nun wird’s aber höchste Zeit, wir müssen zum Flughafen.

Kalkutta, wir kommen!

 

Achtzehnter Tag

 

Im berühmten „Mr. Flurys“, ein im 30er Jahre-Stil eingerichtetes Caféhaus, welches besonders für sein englisches Frühstück bekannt ist, wollen auch wir die erste Mahlzeit des Tages einnehmen.

Für mich persönlich endet das mit einer herben Enttäuschung, nur Toast und Marmelade zu bestellen war dem Personal nicht mal einen Teller wert…

Nun starten wir durch zu unserer Tour durch die 20-Millionen-Metropole. Unser erstes Ziel ist der Birla-Tempel, den wir wieder mal nur von außen fotografieren dürfen. Die marmornen Gebäudeteile und die kunstvoll gefertigten Figuren machen diesen Tempel zu etwas Besonderem. Nachdem wir Fotos und Schuhe abgelegt haben, dürfen wir hinein.

Es ist still und friedlich im Innern, der helle Marmor vermittelt uns eine lichte und freundliche Atmosphäre.

 

 

Im Anschluss machen uns auf den Weg zum „Motherhouse“, um "Mutter Theresa" die Ehre zu erweisen. Wir werfen einen Blick in die kleine Kammer, die ihr lange ein Zuhause war und stehen etwas ergriffen an ihrer letzten Ruhestätte.  Wir erinnern uns an ihr Wirken und mit wie wenig sie zufrieden war. Die Schwestern hier bemühen sich redlich, ihr Andenken in Ehren zu halten und ihr Werk fortzuführen.

 

 

Wir rollen langsam weiter durch die quirlige Stadt mit ihrer großartigen Kolonialarchitektur, die an die britische Herrschaft erinnert, bis  zum „Pareshnath-Tempel“, der versteckt inmitten der engen Gassen im Norden von Kalkutta liegt und in gleißendem Weiß erstrahlt. Das Tempelinnere ist einfach nur wunderschön, überall finden sich herrliche Mosaiken und Skulpturen. Schade, dass wir wieder nicht fotografieren dürfen.

Ein Traum allerdings ist auch die Außenanlage. Die wunderhübschen Gärten verzaubern uns, wir fühlen uns wie im Märchen...

 

 

Unbedingt anschauen wollen wir uns noch das Viertel der „Kumartolly“. 328 Familien der "Kumar", was so viel wie Töpfer oder Bildhauer bedeutet, leben hier ganzjährig  von ihrer Hände Arbeit. Wir können zuschauen, wie die teilweise riesigen Götterfiguren und Statuen Draht und einer Ton-oder Kunstsharzmasse entstehen, die immer wieder in Tempeln und bei Prozessionen, vor allem für die großen Feste der Durga-Puja oder der Saraswati-Puja gebraucht werden.

Besonders nette Bekanntschaft machen wir mit einer Kindergartengruppe und ihren Erzieherinnen. Nach anfänglicher Schüchternheit freuen sich die Kleinen sehr über einige Süßigkeiten aus unseren Taschen.

 

 

Unsere Mittagspause verbringen wir im größten Buchmarkt Indiens. Hier in der College Street reihen sich ungezählte Büchershops aneinander. Die Bücher hoch um sich herum aufgetürmt, finden die Verkäufer kaum noch selber Platz.  Schul- und Unibücher, Bücher in allen hier gesprochenen und verstandenen Sprachen, neue Bücher und alte querbeet durcheinander.

Wir schauen auch in ein indisches Teehaus hinein, verweilen aber nicht, viel lieber bummeln wir in den Gassen dieses Marktes umher, genießen die Atmosphäre und essen ein Roti um Stehen…

Etwas enttäuscht sind wir vom Marmorpalast, diesen dürfen wir nicht mal von außen knipsen. Obwohl Queen Viktoria nie in Kalkutta war, wurde ihr dieses Gebäude gewidmet. Mal wieder auf nackten Sohlen schleichen wir durch die Räume, die um einen schattigen Innenhof herum angeordnet sind. 

Wir beenden unseren Besuch und klettern wir wieder in unseren Bus, der uns zum Hotel zurückbringt.

 

 

Da wir noch etwas Zeit haben bis zum Abendessen, bummeln wir noch eine Stunde durch die Gassen in der näheren Umgebung unseres Hotels. Hier bekommen wir einen guten Einblick in das Leben hier, schauen in Shops, Barbierstudios, kleine Lokale und Straßenküchen. Die Menschen sind zwar arm, aber sie lächeln uns zu…

 

Neunzehnter Tag

 

Nun ist er doch gekommen, unser allerletzter Tag.

Wir beginnen ihn mit einem Besuch auf dem Blumenmarkt, schauen zu, wie herrliche Ketten und Tempelschmuck unter den geschickten Händen der Händler entstehen. Hunderte solcher handgefertigter Blumenketten, meist aus Tagetesblüten, werden angeboten. Diese werden mühselig in Handarbeit aufgefädelt und erstrahlen in leuchtendem Gelb oder Orange.

Wir steigen hinauf auf die beindruckende „Howrah-Bridge“ einem der Wahrzeichen Kalkuttas und eine imposante Stahlkonstruktion, und beobachten das bunte Markttreiben eine Weile von oben.

 

 

Märkte stehen heute ganz oben auf unserer To-Do-Liste, der große Fisch- und Gemüsemarkt ist unser nächstes Ziel, wir erreichen es schnell.

Quirliges Leben umfängt uns, es riecht nach frischem Fisch in den Hallen, überall wird emsig gearbeitet. Die Fingerfertigkeit der Händler beim Abschuppen und Ausnehmen der frischen Fische verblüfft uns. Kaum können unsere Augen folgen, so schnell geht das...

 

 

Draußen finden wir leckeres Gemüse, aufs Schönste präsentiert von den Verkäufern, die oft mit der ganzen Familie hierherkommen um ihre Erzeugnisse anzubieten. Alles schaut frisch und sauber aus. Wir bekommen richtig Appetit...

 

 

Unser Bus bringt uns einige wenige Straßen weiter, vor dem großen „Kalighat-Tempel“ steigen wir aus. Von außen dürfen wir ihn auch fotografieren.

Wieder einmal ohne Strümpf und Schuh machen wir uns auf, das Innere zu erkunden. Die Menschen mit ihren Opfergaben stehen dicht gedrängt, der Boden ist rutschig, zertretene Blumen, Butterfett und auch Blut von Opfertieren findet sich. Dieser Tempel ist Stätte der Kali, Göttin des Zorns, der Wut, aber auch des mütterlichen Schutzes.      

Wir umrunden langsam das „Allerheiligste“, allerdings haben wir dort keinen Zutritt, was uns aber nicht stört, denn die Schlange der gläubigen Inder ist lang und wir haben heute noch viel vor. Bettler, Hunde, Kinder, Priester- alles redet und singt durcheinander und irgendwie sind wir am Ende ganz froh wieder draußen zu sein... Die Riten zu Ehren der Kali sind für uns mindestens gewöhnungsbedürftig...

 

 

Wir laufen über den großen Platz vor dem Tempel, allerlei Volk tummelt sich hier. Arme, Kranke und Alte bestimmen das Bild, manchmal auf einer Decke, oft genug aber auf der nackten Erde sitzend. Aus vielen Gesichtern spricht Hoffnungslosigkeit.

In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Missions- und Sterbehaus der Mutter Theresa, die Menschen hoffen und warten auf Hilfe. Glücklich der, der hier Einlass findet...

Eigentlich ist das Missionshaus nicht zu besichtigen, aber wir haben Glück, die Schwestern lassen uns eintreten. Im Krankensaal stehen die Pritschen dicht an dicht, alle sind mit Kranken belegt. Alles wirkt sehr sauber, wenn auch sehr arm. Die Missionsschwestern bemühen sich um die Menschen und versorgen sie nach besten Kräften, immer nach dem Vorbild der Mutter Theresa.

 

 

Wir treten wieder hinaus in die Sonne, ein gemeinsames bengalisches Essen ist jetzt angesagt. Es schmeckt uns vorzüglich und gestärkt gehen wir in den Nachmittag.

Wir besuchen das Indische Museum, das zweitgrößte des Landes und überdies ein herrliches Gebäude.

Riesige Räume, manche durchaus renovierungsbedürftig, sind gefüllt mit Artefakten aller Art, Dinosaurierknochen finden sich ebenso wie Waffen, Skelette, Mumien, Tiere, Pflanzen und Gemälde. Die Sammlung der buddhistischen und hinduistischen Steinmetzarbeiten ist sehenswert. Die Inder lieben dieses Museum, kommen mit der ganzen Familie hierher und füllen es mit summendem Leben. 

 

 

Natürlich schauen wir uns auch das ganz aus weißem Marmor erbaute „Victoria-Memorial“ an, ein gigantisches Denkmal an Blütezeit des britischen Empire, welches eingebettet ist in den weitläufigen Park Maidan. Victoria war selbst nie hier, dennoch wurde ihr zu dieser Palast gewidmet. Durch die im Innern angebrachten Bilder und Schrifttafeln lernen wir einiges über die englische Besatzungszeit. 

 

 

Hier in Kalkutta gibt es sogar Straßenbahnen, sehr alt, aber noch immer diensttauglich, ein weiteres Vermächtnis der Engländer. Wir machen uns die Freude und steigen ein, fahren nur so zum Spaß einige Stationen weit...

 

 

Mittlerweile ist es dunkel geworden, wir müssen zurück zum Hotel. Kofferpacken ist das Gebot der Stunde, morgen früh um fünf Uhr werden wir zum Flughafen gebracht und wir treten den langen Weg nach Hause an.

Ein lachendes und ein weinendes Auge nehmen wir heute mit ins Bett, traurig, dass wir Abschied nehmen müssen von Indien, aber auch Freude auf die Heimat...

 


 

Ein letztes Mal nehmen wir euch mit nach Indien, erlebt mit uns die Zeremonien von Varanasi, schaut den Kumar bei der Arbeit über die Schulter, durchquert mit uns Kalkutta...

 


 

Es ist eine witzige Sache, das nach-Hause-kommen.

Sieht genauso aus, riecht genauso, fühlt sich genauso an.

Du wirst realisieren, das was sich verändert hat, bist du. 

 



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