An und auf der Donau

 

Reisetagebuch

 

 

 

 

Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, „wo kämen wir hin“, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.

 

Kurt Marti

Erste Woche, erster Tag

 

Nach einer recht angenehmen Autofahrt sind wir mittags in Passau angekommen. Hier möchten wir eine Nacht bleiben um die Stadt kennen zu lernen bevor morgen Mittag auf der 'Theodor Körner' einchecken.

Dank Navi war auch der „weiße Hase“ unser Hotel in der Altstadt gut zu finden. Nach dem Check-in schnappten wir unsere Kameras und zogen los, die 3-Flüsse-Stadt in Augenschein zu nehmen. Wunderschön restaurierte Häuserzeilen säumten den Weg durch die Altstadt zum Dom, den wir ausgiebig besichtigten. Immer weiter führt unser Weg bis in die Spitze der Halbinsel, auf der Passau liegt, umschlossen wird sie von den 3 Flüssen Donau, Inn und Ilst, die hier zusammenfinden.

Es ist schön hier, wir genießen die Aussicht auf die Festung. Hungrig und nun doch etwas müde wandern wir am Wasser entlang zurück, essen in einem netten Lokal und beenden den Tag mit einem leckeren Eis.

 

 

Zweiter Tag

 

Am Morgen starten wir nach dem Frühstück und Check-out noch zu einer Stadtrundfahrt im Panoramabus, die uns auch hinaufführte zur Veste Oberhaus. Von hier haben wir die Stadt zu unseren Füßen, entsprechend ist die Aussicht.

Jetzt noch eine letzte Tasse Kaffee, und wir nehmen Abschied von diesem netten Städchen.

Wir holen unser Auto aus der Hotelgarage und fahren zum Treffpunkt. Dort werden wir schon erwartet und besteigen den Bus, der uns zu unserem Schiff bringt. Unseren fahrbaren Untersatz lassen wir im Parkhaus zurück.

Alles klappt reibungslos, bald können wir einen ersten Blick auf die „Th. Körner“ werfen, unser Zuhause für die nächsten beiden Wochen. Das Einschiffen nimmt aber dennoch recht viel Zeit in Anspruch. Schließlich haben wir es geschafft, beziehen unsere Kabine, packen aus und bereiten uns aufs Abendessen vor. Ein kleiner Landspaziergang rundet unseren Tag ab.

 

Dritter Tag

 

Unsere erste Radtour steht bevor, gleich nach dem Frühstück geht’s los.

Radvergabe vorm Schiff, gute Geister haben alle Räder schon ausgeschifft, jetzt noch ein kurzes Feintuning der Einstellungen und es kann losgehen.

Schon nach einem Kilometer wechseln wir das Ufer. Andreas, unser guter Geist für diese Reise, hatte uns am Vorabend erklärt, dass der Radweg drüben schöner ist und angenehmer zu fahren.

Außerdem gibt’s da ein kleines Lokal, erklärte er uns. Dort bekommt man einen guten Most, den wir selbstverständlich probieren wollen.

Der Weg führt uns dicht an der Donau entlang, durch ein schönes Naturschutzgebiet. Abermals wechseln wir das Ufer, denn die „Theodor Körner“ nimmt uns am rechten Ufer in Aschach nachmittags wieder auf. Zum Glück gibt es hier überall Fähren, so ist der Wechsel von Ufer zu Ufer vergnüglich und stressfrei.

Jetzt fahren wir zum ersten Mal tatsächlich mit diesem Schiff, bis Devin geht’s über Nacht. Dort sollen wir morgen früh etwa gegen 8 Uhr landen.